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Musik-
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Nach dem Abschluss des Medizinstudiums und der Teilnahme an mehreren kreativtherapeutischen Wochenendseminaren, unter anderem in Morphologischer Musiktherapie, entschloss ich mich, eine berufsbegleitende Zusatzausbildung am Fritz Perls Institut zum Klinischen Musiktherapeuten zu beginnen. Meine Leidenschaft für Musik und andere Künste und mein therapeutisches Interesse konnte ich so in optimaler Weise miteinander verknüpfen.

Bis Juni 2010 arbeitete ich als klinischer Musiktherapeut in einer psychosomatischen Klinik, der Röher Park Klinik in Eschweiler. Aktive und Receptive Musiktherapie, Gruppen- und Einzeltherapie standen jede Woche auf dem Programm.

Eine Besonderheit bietet die Konzeption der Gruppe „Musikerleben“: Die Patienten bringen von ihnen selbst ausgewählte Musikstücke (auf CD´s) mit, wir spielen die Musikbeispiele in der Gruppe ab und anschließend geht es um körperliche, emotionale und geistige Resonanzen. Was löst eine spezielle Musik aus? Woran erinnert sie uns? Wo treibt sie uns hin? Wie verändert sich die Atmosphäre in der Gruppe? Etc.

Weitere Informationen über das Gesamtkonzept der Röher Park Klinik und die Gestaltung der musiktherapeutischen Praxis durch insgesamt vier Musiktherapeuten finden sich unter: www.roeher-parkklinik.de

Auch in der freien Praxis arbeite ich mit receptiven Elementen, aber ebenso mit einem um selbstgebaute, afrikanische und asiatische Klangkörper erweiterten Orff´schen Instrumentarium, insbesondere in der Bonner Gemeinschaftspraxis rsp. im Medizinischen Versorgungszentrum von Dr. med. Bernd Voigt am Bertha-von-Suttner-Platz 6.

Basis, Ausgangs- und Endpunkt meiner musiktherapeutischen Arbeit ist und bleibt die Sprache und ebenso bedeutsam scheint mir die Öffnung zu anderen kreativen Medien wie Theater und Literatur, Tanz und Malerei.

Die theoretische Grundlage bilden Psychoanalyse rsp. Tiefenpsychologie, Systemische und Integrative Therapie rsp. Elemente aus der Gestaltpsychotherapie.

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